XXXIX. Die Hochzeit eines Freibeuters
Während der zehn Jahre, welche auf die von uns so eben erzählten Ereignisse folgten — um, nach unserer Gewohnheit, durch Thatsachen, und nicht durch eine einfache Erzählung einen Begriff vom Charakter unserer Helden zu geben, — schritt der Capitän Herbel, dessen Art zu verfahren man gesehen hat, immer weiter fort auf dem Wege, den er eingeschlagen hatte. Wir beschränken uns in Betreff dessen, was den gewaltigen Seemann betrifft, darauf, daß wir aus den Journalen jener Zeit Notizen über seine Prisen geben. Der San-Sebastian, ein portugiesisches Schiff, von Sumatra auf Isle de France gefrachtet, dessen Ladung drei Millionen werth war — Herbel erhielt für seinen Theil viermal hunderttausend Livres. Die Charlotte, ein holländisches Schiff von dreihundert sechzig Tonnen, zwölf Kanonen und siebzig Mann Equipage. — Die Charlotte wurde um sechsmal hunderttausend Livres verkauft. Der Adler, eine englische Goëlette von hundert und sechzig Tonnen, um hundertfünfzigtausend Livres verkauft. Der San-Jago und der Karl III., spanische Schiffe, um sechsmal hunderttausend Livres verkauft. Der Argos, ein russisches Schiss von sechshundert Tonnen. Der Hercules, eine englische Brigg von sechshundert Tonnen. Der Glorieux, ein englischer Kutter, u.s.w. u.s.w. Dieser von den officiellen Blättern jener Zeit veröffentlichten Liste könnten wir noch die Nomenclatur von dreißig bis vierzig anderen Schiffen