Chapter

Das Haus zur ballschlagenden Katze

Noch vor wenigen Jahren sah man in der Mitte der Straße des heiligen Dionysius und fast an der Ecke der kleinen Löwenstraße eins von jenen kostbaren Häusern, welche es den Romanschreibern und den Alterthümlern erleichtern, das alte Paris in ihren Werken wieder auszubauen. Die den Einsturz drohenden Wände jener Behausung schienen mit Hieroglyphen überladen und ich weiß in der That nicht, auf welche andere Weise man die X und V benennen sollte, welche im Ueberflusse an den Säulen und Schwellen der Vorderseite angebracht waren. Diese wurmstichigen Hölzer stachen um so mehr von dem gelblichen Gewande ab, welches der Anstreicher dem Hause übergeworfen hatte, als kleine parallele Spalten genau die Stellen andeuteten, wo sich das Holzwerk von dem Mörtel des Fachwerks trennte. Ueber diesem ehrwürdigen Gebäude erhob sich ein dreieckiges Dach. Dieses Dach, von einer Bauart, wie man dieselbe in Paris bald nicht mehr finden wird, ragte fast drei Fuß weit auf die Straße hinaus, um die Treppe vor der Thür gegen das Regenwasser zu schützen und zugleich einen Schuppen zu bedecken, welcher auf der Hinterseite des Hauses nur ans Brettern errichtet war, wahrscheinlich, um das Haus nicht durch denselben zu belasten. An einem regnerischen Morgen des Monates März stand ein junger Mann, der sich sorgfältig in einen Mantel gehüllt hatte, unter dem Wetterdache des Ladens, der dem erwähnten Hause gerade

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