Chapter

Die Drei Besten Menschen

# Die drei besten Menschen Rübezahl kam auf seinen Streifereien eines Abends bei den Grenzbauden vorbei. „Wie wär’s,“ dachte er, „wenn du über Nacht hier bliebest? Vielleicht erlebst du einen lustigen Zufall,“ und damit ging er ins Haus. Da saßen drei Männer um einen Tisch, tranken ihre Flasche Österreicher und waren guter Dinge; zu denen setzte sich Rübezahl und bat, sie möchten sich in ihrem Gespräch nicht irre machen lassen. Nun fuhr der erste von ihnen in seiner Rede also weiter fort: „Ich bin ein Landsknecht,“ sagte er, „aus Dinckelsbühl in Schwaben, und da jetzt Frieden im Reiche ist, so gehe ich in die weite Welt, um auf meine eigene Rechnung Taten zu tun, vor denen die Menschen staunen sollen, und ich will niemand raten, daran zu zweifeln; ich bin zwar sonst der beste Mensch von der Welt, den Widerspruch aber kann ich nicht leiden, ich möchte da immer gleich mit dem Schwerte dreinschlagen, und das nehmen die Leute gleich übel.“ Der andere erzählte, er sei aus Schlesien und habe sonst in Goldberg Tuche geschoren, aber er habe die Stadt um einer Kleinigkeit willen verlassen und suche nun andere Arbeit. „Ich bin eigentlich der beste Mensch von der Welt,“ sagte er, „aber obgleich ich manches Tuch geschoren habe, lasse ich mich doch nicht scheren, und da es der Meister einmal mit mir probieren wollte, warf ich ihm mein Eisen an den Kopf. Da verklagte er mich und ich nahm

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.