Chapter

VII.

Am nächsten Tage, als Pierre nach einem langen Spaziergang sich wieder vor dem Vatikan befand, wohin ihn eine Art Behexung immer wieder zurückführte, begegnete er abermals Monsignore Nani. Es war Mittwoch Abend und der Assessor beim S. Offizio hatte eben seine wöchentliche Audienz beim Papste gehabt, dem er über die am Morgen stattgefundene Sitzung der heiligen Kongregation Bericht erstattete. »Welch glücklicher Zufall, mein lieber Sohn! Eben dachte ich an Sie. Möchten Sie nicht Seine Heiligkeit in der Öffentlichkeit sehen, ehe Sie ihn in der Privataudienz sehen?« Er sagte das mit seiner vornehmen, gefällig lächelnden Miene, aus der man kaum die leichte Ironie des überlegenen Mannes herausfühlte, der alles wußte, alles vermochte, alles vorbereitete. »Gewiß, Monsignore,« antwortete Pierre. Er war über das plötzliche Anerbieten etwas erstaunt. »Jede Zerstreuung ist willkommen, wenn man die Zeit mit Warten verliert.« »Nein, nein, Sie verlieren Ihre Zeit nicht,« entgegnete der Prälat lebhaft, »Sie sehen sich um, Sie denken nach, Sie belehren sich. Nun, ohne Zweifel wissen Sie, daß der große, internationale Pilgerzug des Peterspfennigs Freitag in Rom ankommt und Samstag von Seiner Heiligkeit empfangen werden wird. Am nächsten Tage, Sonntag, findet eine weitere Zeremonie statt. Seine Heiligkeit wird in der Basilika die Messe lesen. Nun, ich habe noch einige Karten übrig. Hier sind

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.