Chapter

Vorrede des Uebersetzers

Die erste Frage, die sich jedem Leser vorliegender Schrift aufdrängen dürfte, ist wohl die, wie es möglich war, daß eine derartige Arbeit der Oeffentlichkeit – abgesehen von den Lesern einer amerikanischen Zeitung – fast ein halbes Jahrhundert lang vorenthalten bleiben konnte. Die Beiden, die uns eine authentische Antwort auf diese Frage hätten ertheilen können, sind für immer verstummt. Aber ich glaube, wir haben nicht weit zu suchen, um eine ausreichende Erklärung für diese anscheinende Vernachlässigung einer wichtigen Schrift zu finden. Wenn je ein Mensch von Autoreneitelkeit frei blieb, so war es Marx, der, ebenso wie Engels, einige der wichtigsten seiner Arbeiten nicht unter seinem Namen herausgab, sondern unter dem der Organisation, in der und für die er wirkte, und der manche höchst bedeutende Ausführungen in den Schriften eines Anderen, unter dem Namen eines Anderen veröffentlichte – wir erinnern nur an die Schriften von Eccarius, an denen Marx einen großen Antheil hatte, oder an das Referat über den Normalarbeitstag, das A. Weiler auf dem Trades Unionkongreß 1878 zu Bristol erstattete. Und Marx ging ganz in den Kämpfen der Gegenwart und Zukunft auf; ihm lag das am Herzen, was er noch zu sagen hatte, nicht, was er bereits gesagt; bis zu seinem letzten Momente war die Fülle der Ideen, die in seinem Kopfe nach Verarbeitung und Mittheilung drängten, so groß, daß es Marx

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