Chapter

Sulina an der Donaumündung

Reiseskizze von Dr. Wilhelm Hamm. Reisegesellschaft auf dem Metternich. – Douanenwachen und türkische Subordination. – Bei der Sulinamündung. – Stadt Sulina. – Stadt der Qualen und Verdammniß. – Ein Gang durch die Straße. – Keine Frauen. Wir reisten mit dem „Fürsten Metternich“, aber nicht mit dem alten berühmten Diplomaten und Besitzer des edelsten Weines, sondern in dem prächtigen Dampfboote der Donau-Compagnie, das seinen Namen trägt. Die Gesellschaft, welche sich in der blendenden, geräumigen Cajüte zusammengefunden hatte, war nicht groß, aber desto besser; aus aller Herren Länder waren Repräsentanten darunter. Dort ein Merchant’s-Clerk aus Manchester, Missionär für Calico und Jaconnet unter den Heiden des Ostens; hier ein fideler Weinreisender aus Marseille, welcher mit unnachahmlicher Suada la belle France und ihre moussirenden Producte pries; dort ein Hamburger Commis, der natürlich „Behrens“ hieß und männiglich im Vertrauen fragte, ob er glaube, daß es in Odessa „gutes Bier“ gäbe; hier ein griechischer Dandy aus Constantinopel, mit Ungeduld die Stunde erwartend, wo er wieder seine lackirten Stiefel auf der Promenade zeigen könne; ein Woll-wollender Speculant aus Basel begann seinen Einzug in die Cajüte gleich mit einem heftigen Zornergusse über den italienischen Steward, der es in irgend etwas gegen den gestrengen Herrn verfehlt hatte; umsonst suchte ein handfester

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.