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Einleitung des Herausgebers

nach Ben Hafi und den arabischen Traditionen. Nach den strengen und thätigen Weisen und Eroberern, die dem großen Propheten in dem Khalifat nachfolgten, lebte nun einer, der vermöge seiner Erziehung und seines natürlichen Hanges zur Ruhe, das Geheimniß finden mußte, der Oberherrschaft über Asien in aller Gemächlichkeit zu genießen. Seine Vizire und Vertrauten bewiesen ihm klar, daß alle seine Vorfahren, nur um ihm, ihrem weisesten und glücklichsten Nachfolger, ruhige, selige Tage zu verschaffen, so viel Land erobert und so viele Hunderttausende während der Eroberungen aufgeopfert hätten. Es hält, wie man sagt, nicht schwer, einen Mann, der als Thronerbe geboren wird, von einer solchen Meinung zu überzeugen, und man soll sogar bei noch sonderbarem Meinungen auf seinen Beifall rechnen können, wozu aber Erfahrung und Geschichte die Beweise liefern mögen. Der Khalife wenigstens widersprach diesen edlen Männern selten, und wären die Kräfte seines Körpers, der Witz seiner reich besoldeten Märchenerzähler zu seinen physischen und geistigen Ergötzlichkeiten immer hinreichend gewesen, so wäre er, aller Wahrscheinlichkeit nach, ohne weitere Klage und Mißbehagen, von seiner Seite wenigstens, mit dem Ruhme zu seinen Vätern gewandelt, selbst nichts Gutes und nichts Böses gethan und weder das erste gehindert, noch das zweite befördert zu haben. Hofleute und Priester mögen es beweisen, daß

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