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Einleitung und Reise uber die Alpen

Am Morgen des neunundzwanzigsten Juli 1837 saßen im Wirthshaus zu Andermatt fünf junge Wanderer, denen auch ein ungeübtes Auge auf den ersten Blick ansehen mußte, daß es keine Engländer waren; denn es schienen ihnen die beiden Hauptrequisiten eines reisenden Briten zu fehlen, goldgefüllte Beutel und Spleen. Und in der Tat, wir wußten selbst nicht, ob Sorgen oder Geld uns weniger drückte, wir waren den Morgen von Wesen heraufgekommen. Wer die Schölenen hinauf wandert, deren Schrecknisse bis zur Teufelsbrücke immer zunehmen, wer dann durch das Urnerloch plötzlich in das stille Tal tritt, neben sich die ruhigfließende Reuß, vor sich die weiße Kirche von Andermatt mit dem Tannenwäldchen darüber und alles sonst kahl und tot sieht; dem geht es wie einem friedlichen Bürger, der im Theater ein Stück mit angesehen, was recht bunt durcheinander gegangen, und dann in die stille Nacht hinaustritt und heimeilt, sich am Tisch mit Weib und Kind von dem Gesehenen zu erholen. Das taten auch wir und die durch die beiden entgegengesetzten Stimmungen hervorgebrachte Erschütterung vermittelte der dickrote Veltliner aufs beste. Wir waren recht wohlgemut und verfolgten auf der Karte den Weg über die Furka und Grimsel, den, er war uns allen noch fremd, wir vermöge unsers durch viele Wanderungen geschärften Reiseinstinkts doch allein zu finden meinten. Wir saßen da, ohne an etwas weiteres zu denken, da

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