Erstes Kapitel
Wie die Reise nach England und Schottland ihren Anfang nahm Charles Nodier hat in seinen Phantasien eines vernünftigen Spötters den zukünftigen Generationen folgenden Rat erteilt: »Sollte es in Frankreich jemanden geben, der nie eine Reise nach Schottland gemacht hat oder machen konnte, dann würde ich ihm raten, die Haute-Franche-Comté zu besuchen, die ihm reichlich Entschädigung böte. Der Himmel ist dort vielleicht nicht ganz so dunstig, und die unstete, eigenwillige Gestalt der Wolken nicht ganz so pittoresk und wunderlich wie im nebelverhangenen Reich Fingals; doch abgesehen davon, läßt die Ähnlichkeit der beiden Länder wenig zu wünschen übrig.« Jacques Lavaret hatte lange über diese Worte des liebenswerten Erzählers nachgedacht: Zunächst riefen sie bei ihm ein tiefes Erstaunen hervor; er verspürte den unbändigen Wunsch, die Heimat Walter Scotts zu besuchen, den harten Klängen der gälischen Sprache zu lauschen, die heilkräftigen Nebel des alten Kaledonien einzuatmen, kurz gesagt, mit all seinen Sinnen das poetische Element dieses verzauberten Landes in sich aufzunehmen. Und da sagte ihm nun ein kluger Mann, ein gewissenhafter Schriftsteller, ein rechtmäßiges Akademiemitglied in schönstem und bestem Stil: Sparen Sie sich die Mühe! Lons-le-Saunier wird Ihnen die Wunder von Edinburgh offenbaren, und die Berge des Jura taugen ebensoviel wie die nebelverhangenen Gipfel des Ben