Ravachol und die Pariser Anarchisten
Der ewige Zwiespalt, der offenkundige unlösbare Widerspruch, der die Theoretiker einer revolutionären politischen Richtung von Jenen trennt, die diese Richtung in die direkte, persönlich unerbittliche Aktion umsetzen, kam wohl selten mit solcher Vehemenz zum Ausdruck wie gerade in der Periode „der anarchistischen Attentate“, von der hier die Rede sein wird. Der ewige Zwiespalt, der offenkundige unlösbare Widerspruch, der die Theoretiker einer revolutionären politischen Richtung von Jenen trennt, die diese Richtung in die direkte, persönlich unerbittliche Aktion umsetzen, kam wohl selten mit solcher Vehemenz zum Ausdruck wie gerade in der Periode „der anarchistischen Attentate“, von der hier die Rede sein wird. Ich habe „anarchistisch“ gesagt, aber es ist nicht offenbar, es steht keineswegs unumstößlich fest, es ließe sich wohl darüber streiten, ob die Männer, die von 1891 bis 1894 in Frankreich jene Attentate verübten, Anarchisten waren. Politische Aktionen ähnlicher Art, individuelle Aktionen, die nur scheinbar durch ein System zusammengehalten sind, grenzen in ihrem Wesen nahe an Verzweiflungstaten von Menschen, die aus ihrem rein persönlichen Erleben heraus und nur bedingt aus den Motiven einer, vom politischen Gesichtspunkt als notwendig erkannten Richtung handeln. Wenn Aktionen dieser Art sich im Laufe der Zeiten gleichen, so kann man doch aus der Geschichte den ewig