Erstes Kapitel
Ich beginne ein Leben sonder Gleichen mit einem Gleichnisse. – Abfahrt mit vier Pferden. – Mein erstes Auftreten findet in einer Postkutsche unter dem Schutze der»Krone«Statt. — — — — Das Buch, das ich zu schreiben gedenke, soll sich streng an die Wahrheit halten; es soll bona fide eine Selbstbiographie werden, und da die Lesewelt das Neue liebt, so wird eine Autobiographie, die nicht ein Jota Dichtung enthält, wohl die größte Neuigkeit sein, die ihrem ekeln Gaumen je geboten wurde. Da viele von den Ereignissen, welche ich zu schildern haben werde, eigentümlich und sogar auffallend sind, so erlaube ich mir zuerst einen kleinen moralischen Erguß, von der Gosse in der untern Themsestraße entnommen, welche meine geneigten Leser lehren wird, nicht vorschnell Thatsachen als unmöglich zu erklären, wenn ihnen dieselben ungewöhnlich erscheinen. Treten wir mit jenem alten Gentleman unter das Portal der St. Markuskirche, denn der Regen drischt die Straßen, bis sie eigentlich weiß aussehen, und die Gosse vor uns ist zu einem kaum durchwatbaren Bache angeschwollen. Die Gosse gibt ein Bild von dem Strome des Lebens – und zwar von einem schmutzigen, erschöpfenden, wenn wir nach dem Aussehen des alten Gentleman schließen dürfen. Alles wird in den gemeinsamen Kloak, das Grab, fortgerissen! Welche Blasen mit hinunterschwimmen! Alles, was hübsch in der Mitte der Strömung sich befindet, scheint