Rätsel
Ob du es magst, – gewiß! du bist Bei andern dann in Ehren, Wenn du es hast; doch wer es ist Trug nicht darnach Begehren; Dem Nächsten, dem man es gewährt, Erscheint's wie eine Gabe, Und wer es ist für seinen Herd, Der schlummert schon im Grabe. Du selbst, mein Kind, du bist es oft Und sagst es oft, – doch siehe, Wenn du es bist, – kam's unverhofft, Wenn du es hast – mit Mühe. Ich wünsch' es für dies Rätsel mir, Ich seh mir's gern bereiten, Doch wehe dir und wehe mir, Sind wir's für alle Zeiten. 2. Dreisilbige Charade. Die Erste windet gleich der Schlange Sich durch das Gras am Boden hin; Jedoch kein Tier, – sei nur nicht bange, Wenn manche Tiere auch darin. Dir selbst in heißer Tagesstunde Sie Kühle wohl und Labung bot, Und dennoch fand in ihrem Grunde Schon manches Kind den jähen Tod. Die letzten zwei sind sehr verschieden Nach ihrem Nutzen im Gebrauch; Du siehst sie oft beim Invaliden Und oft beim Spiel der Kinder auch. Dort bieten sie ein Bild zum Weinen, Erinnernd an des Krieges Leid, Hier machen größer sie die Kleinen Mit Hilfe der Geschicklichkeit. Das Ganze zeigt sich stets manierlich, Und macht dir seinen Bückling schön, Es ist ein Vöglein gar possierlich Und bei der ersten oft zu sehn. 3. Rätsel. Ich kenn' ein Ding, Klein und gering Und will's im Liede preisen. Der Hand, die just den Schlüssel dreht, Dem Jäger, der im Anschlag steht, Tut's einen Dienst erweisen. Auch