Was-Der-Stein-Nicht-Wiegen-Konnte
Die Jahreszeiten wandelten sich, und Teo stieg, wo niemand ihn steigen sehen konnte.
Er lernte die Regeln seines heimlichen Registers, wie ein anderer Junge die Formen des Schwertes lernen mochte — geduldig, durch Versuch, allein. Eine Güte zur Schau gewann nichts; das Licht blieb dunkel, als er dem Sohn des Vogts half in der Hoffnung, gesehen zu werden. Eine Güte, die ihn etwas kostete, gewann viel. An dem Tag, an dem er der Witwe seinen Wintermantel gab und fröstelnd heimging, war der Faden aufgelodert und die Zahl auf einmal um vierzehn Punkte gesprungen. *Resonanz ist das Maß dessen, was die Gabe den Gebenden kostet.* Billige Güte, billiges Wachstum. Je teurer es ihn kam, desto höher stieg er.
Bis zur Sommermitte war er in die zweite Stufe übergegangen, und die Wärme in seiner Brust war zu einer steten, tiefen Kraft geworden, die er in allem fühlte — nicht der Kraft, eine Klinge zu heben, sondern etwas Seltsamerem, schwerer zu Benennendem. Eine Ruhe, die nicht brach. Eine Klarheit im Lärm. Die alte Witwe sagte, das Fieberfrösteln verlasse einen Raum, wenn er ihn betrete, und ein krankes Lamm genas eines Nachts in seinen Armen, obwohl es von Rechts wegen hätte sterben müssen, und Teo begann sich, sehr vorsichtig, zu fragen, was wohl die höheren Stufen einer solchen Sache sein mochten.
Er hielt es verborgen. Er war kein Narr. In Harrowford war ein Niederrangiger, der