Chapter

Geleitwort

Geleitwort. Zum dritten Male geht der seltsame Prinz in die Welt aus, seitdem er vor nun acht und dreißig Jahren zuerst in sie getreten ist. Zwei Male hat er seinen Weg ungeleitet gemacht und gefunden. Jedoch, immer weiter zurück liegen die Tage seiner Jugendzeit, immer Wenigere wissen von seiner Abkunft und Heimath. Darum soll von beiden und von einigem Anderen, das zur Sache gehört, hier Kunde gegeben werden. Im Jahre 1834 ist der Prinz Rosa-Stramin zu Kassel erschienen. Seitdem hat er in Hessen nicht aufgehört gelesen und immer wieder gelesen zu werden. Ueber die rothweißen Grenzpfahle kam er lange Zeit selten hinaus. Mangel an buchhändlerischem Vertrieb, mehr noch die vorwiegend heimathlichen Beziehungen des Büchleins ließen es an der hessischen Scholle haften. Nach zweiundzwanzig Jahren wurde die zweite Auflage nöthig. Von da an eroberte sich der Prinz auch außerhalb seines engeren Vaterlandes wahlverwandte Seelen. Befremdlich zwar, wie der Titel des Buches (über den erst vor Kurzem, fast vierzig Jahre nach dem Erscheinen desselben, von kundigster Seite Aufschluß gegeben ist, [S. den zweiten Abschnitt des Buches: „Palast und Bürgerhaus. Von Ernestine von L.“ Jena, 1872.] mußte der Inhalt jeden Uneingeweiheten anmuthen, dem es zuerst vor Augen kam. Von einem Schriftsteller Eduard Helmer ist nichts verlautet, seit er mit seinem wunderlichen Debüt hervorgetreten war. Und doch

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