Poum
Poum glich allen anderen Kindern. Als er zur Welt kam, begrüßte er dieses Jammertal mit Schreien und Quieken, und was sein Temperament betrifft, so konnte man es damals nur als »feucht« bezeichnen. Sein zahnloser Mund kannte als Vokabelschatz lange Zeit nur einen Selbstlaut und drei Mitlaute, und sie stellten für Poum in drei Worten die ganze Welt dar: das Gefühl und den Instinkt. Sie hießen papa, mama, tata … die ersten zwei genügten für das Gefühl der Zärtlichkeit, das dritte war derb materialistisch – nämlich der Schrei nach Nahrung. Die ersten Entdeckungsfahrten, die Poum machte, wurden sozusagen sitzend unternommen. Denn er fand sich gleichsam festgewachsen mit einer sonderbaren weißen Vase, auf die man ihn gesetzt hatte und er schob sich unmerklich fort, indem er mit den Füßen den Fußboden kratzte. So wurde aus Poum ein Christoph Kolumbus der Kinderstube … er entdeckte Berge, die Lehnstühle waren, stieß sich die Nase an Eisbergen wund, die eine Tischecke darstellten, rutschte auf den gefrorenen Seen aus Porzellankacheln, lernte die Feuerzange kennen, die Kohlenschaufel und den Blasebalg. Der erste bedeutsame Ausspruch, den dieser junge Gentleman tat, bezeugte die unwiderlegbare Beherrschung durch jenes Gestirn, unter dem er geboren war und dessen Einfluß sich fortan auf ihn heften sollte. Poum war eben im Begriff, ein köstliches Miam-Miam zu verkosten, das ihm tata-lolo