erzählen, die bisher noch niemand gehört hat. Und du bist der einzige Mensch, dem ich sie je erzählen werde.«
» ... [die] Schwäche des Marktes besteht darin, daß er nicht auf Bedürfnisse, sondern nur auf Kaufkraft reagieren kann, d. h. nur auf jene Bedürfnisse, die sich als kaufkräftige Nachfrage manifestieren können. Wo der Markt die Produktion steuert, werden Nahrungsmittel nur dann produziert, wenn die Masse der Hungrigen auch genügend Kaufkraft besitzt, um Nahrungsmittel nachzufragen. Absolute Armut ist gerade dadurch gekennzeichnet, daß diese Bedingung nicht erfüllt ist. Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß die Entwicklungsländer in den Weltmarkt integriert sind, ... daß die Kaufkraft der armen Bevölkerungsschichten für Grundnahrungsmittel mit der Kaufkraft der reichen Bevölkerungsschichten in Industrieländern nach Exportprodukten der Entwicklungsländer in Wettbewerb gestellt wird ... Es ist unter diesen Umständen nicht erstaunlich, daß die kleine Minderheit, die die Kontrolle über die Ressourcen innehat, höhere Gewinne durch die Veranlassung der Exportproduktion erzielen kann als durch die Produktion von Grundnahrungsmitteln ... Bei extremer Ungleichheit in der Einkommensverteilung wird ein Teil der zusätzlichen Nahrungsmittelproduktion in Produkte des sogenannten gehobenen Bedarfs umgewandelt (Fleisch-, Bier- und Schnapsproduktion etc.).«
Rolf Steppacher In: Fritz Kalberlah, Gerd Michelsen: Der Fischer Öko-Almanach, Frankfurt a. M. 1980
»Komm sofort zurück, du Scheißköter!« Wütend starrte er in die Dunkelheit. Normalerweise blieb der blöde Hund in seiner Nähe, aber wenn direkt vor seiner Nase ein Hase aufsprang ... Naja, in spätestens einer halben Stunde würde Huan wieder auftauchen. Er musste nur hier an dieser Stelle bleiben – und irgendwann würde dann