Pflanzerleben
Mein Schwiegervater Menou und Nachbarn haben uns letzten Sonntag überrascht; Taby, scheint es, will dasselbe ihren Stammesgenossen heute tun. Sie verläßt in einigen Tagen das Wöchnerinnenzimmer, und ist ganz die sorgliche Wirtin – über und über Beweglichkeit. – Es gibt einen Thé dansant – die Vorkehrungen sind im großen Stile. Am Eingange des Camp Camp: Negerdorf. stehen an die zwanzig Pfähle eingerammelt, unter jedem ist ein Haufen Kieferspäne aufgeschichtet. Sibylle, die bei solchen Gelegenheiten immer die Tonangeberin spielt, wackelt schon seit einer Stunde herum, mit Anordnungen beschäftigt. Sie nickt vertraulich bedeutsam links und rechts, kreischt mir zu: »Maum Maum, Negeraussprache statt Madam. darum wissen, Massa! Maum es erlaubt, Massa!« Die Maum, das ist Mistreß Howard, könnte einen beinahe eifersüchtig machen; an sie appelliert alles, sie ist in aller Munde, Premierminister, Parlament, alles in allem; ich, als Souverän, muß mich mit der Sinekure zufriedenstellen, bin bloße Zugabe. Also die Maum hat zwei Bouteillen Wein für die farbigen Ladies Farbige Ladies, gefärbte Damen; so nennen sich die Negerinnen und ihre Deszendenten., wie sich die Äffinnen titulieren, und ein halbes Dutzend Salzfische gesteuert, nebst einem Schinken, zu dem Phillis, die Kammerzofe, drei Apfeltorten mit eigenen nußbraunen Händen buk, »der Ehre des Hauses wegen; was Nachbarn sagen, wenn keine