Chapter

Erstes Kapitel

Wilhelm, der Eroberer Englands, war (so glaubte er wenigstens) der Vater eines gewissen Wilhelm Peveril, der ihn in die Schlacht bei Hastings begleitete und sich da auszeichnete. Der freisinnige Monarch, der in seinen Urkunden den wahrhaften Titel Gulielmus Bastardus annahm, betrachtete die außereheliche Geburt seines Sohnes nicht als ein Hinderniß seiner königlichen Gunst, da Englands Gesetze von dem normännischen Sieger ausgegangen waren, und er über die Länder der Sachsen unbeschränkt verfügen durfte. Wilhelm Peveril erhielt ansehnliche Grundstücke und Herrschaften in der Grafschaft Derby, und ward Erbauer jener gothischen Festung, welche über die Mündung der den Reisenden wohl bekannten Teufelshöhle herabhängt, und dem angränzenden Dorfe den Namen Castleton gibt. Von diesem Vasallen stammte (wenigstens nach dem ziemlich unsichern Stammbaum) eine reiche Familie von ritterlichem Range in derselben Grafschaft Derby ab. Das große Lehnsgut Castleton, mit seinen angränzenden unangebauten Ländereien und seinen Waldungen, war in den stürmischen Tagen König Johanns von einem Wilhelm Peveril verwirkt und eingezogen, und dem Lord Ferrers zu jener Zeit von Neuem verliehen worden. Allein diese Abkömmlinge Wilhelms, ob sie gleich nicht mehr ihr angeblich ursprüngliches Eigenthum besaßen, prangten doch lange mit dem stolzen Titel der Peverils vom Gipfel, womit sie ihre hohe Abkunft und

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