Chapter

Kapitel I

Gegen das Ende des Jahres 1834 waren wir eines Sonnabends Abends in einem kleinen, an den Fechtsaal des Herrn Grisier stoßenden Salon versammelt. Das Rappier in der Hand, die Zigarre im Munde, hörten wir die weisen Theorien unseres Professors, die von Zeit zu Zeit durch Anekdoten unterbrochen wurden, als die Türe sich öffnete und Alfred von Nerval eintrat. Diejenigen, welche meine Reise in die Schweiz gelesen haben, werden sich vielleicht noch dieses jungen Mannes erinnern. Er begleitete damals eine Geheimnisvolle, verschleierte Dame und ich traf zum ersten Male mit ihm zu Fluelen zusammen, als ich mit Francesco nach der Barke eilte, die uns zum Steine Wilhelm Tell's bringen sollte. Sie werden sich dann auch noch erinnern, daß Alfred von Nerval, der, wie ich hoffte, mein Reisegesellschafter werden sollte, die Abfahrt des Fahrzeuges beschleunigte, ohne mich zu erwarten und vom Ufer abstieß, als ich wenigstens noch dreihundert Schritte davon entfernt war. Er gab mir aus der Barke mit der Hand ein Zeichen des Abschieds und der Freundschaft, welches ich so deutete: »Lieber Freund, es würde mir zum großen Vergnügen gereicht haben, dich wieder zu sehen, aber ich bin nicht allein und... Ich antwortete durch ein anderes Zeichen, welches sagen sollte: »Ich verstehe vollkommen, blieb stehen und verneigte mich zum Zeichen meines Gehorsams gegen diese Entscheidung, so streng sie mir auch

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