Chapter

Kapitel 1

Der Fünfuhrthee hatte sich sehr in die Länge gezogen, trotzdem er, wie das Anfang Juni nicht anders sein konnte, nur von wenigen besucht gewesen war. Jetzt waren alle fort mit Ausnahme von Wilfried, den ein schmollend-schmeichlerisches: Du auch? Ebbas festgehalten, als er den anderen folgen wollte, und Falko, der durchaus mit seiner Mama sprechen mußte und während »der Theesimpelei« keinen passenden Augenblick dazu gefunden hatte. Der General war in seinem Zimmer verschwunden, noch ein Kapitel an seinen »Memorien« zu schreiben, wie er sagte; oder bei seiner Cigarre in Ruhe Trübsal zu blasen, wie Ebba meinte. So, Mama, sagte Falko, im Begriff, die Schiebethür zwischen dem Wohnzimmer und dem Salon zu schließen; wir wollen die Turteltauben allein lassen. Wilfried lächelte ein wenig gezwungen, Ebba hatte eine spöttische Erwiderung auf den Lippen, hielt aber damit zurück, weil Johann noch im Zimmer war, um, auf den Fußspitzen stehend, die Kerzen auszublasen, die auf dem Kaminsims gebrannt hatten. Lassen Sie doch die Lichter! rief Ebba. Excellenz haben befohlen. Na, denn nicht! Der Bediente hatte noch ein paar vergessene Tassen abgeräumt und war gegangen; Ebba sich in einen Fauteuil geworfen, den Kopf weit hintenüberbiegend und nach der Decke blickend: Du kannst mir einen Kuß geben. Wilfried küßte sie. Und Dir einen Stuhl heranrücken – näher, wenn ich bitten darf! Sie hatte sich

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