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Die Ritterbürtigen

Unfern des in unsern Tagen so bekannt gewordenen Forts Ham in der Picardie lag im siebzehnten Jahrhundert ein Schloß, oder besser, eine Art ritterlichen Burghauses, das den Namen Moyencourt führte. Es war von einer Waldebene umgeben, die bis an die Ufer der Somme zwischen Amiens und Peronne gen Norden sich dehnte und südlich in die Gegend von Noyon hinauszog; und wenn nicht durch die Natur befestigt, hatte es doch seine schützenden Vorrichtungen gegen die Besuche ungeladener Gäste in einer starken Ringmauer mit zinkengekrönter Brustwehr und einem breiten Graben, der die Gebäude, Höfe und schmalen Gärtchen der Besitzung umschloß. Moyencourt sah mit einem Air heruntergekommener Aristokratie in die stillen Holzungen hinaus; Zugbrücke, Thor, Wappen und Giebel prangten noch mit allem Stolze der Seigneurie, aber verwittert und von Moosausschlägen übergrünt, und auf dem Hofe hatte eine höchst bürgerliche Wirthschaft Holzvorräthe aufgehäuft, einen Verschlag für eine Ziege angebracht und eine Schaar Hühner aufgezogen. Auch erinnerten sich die ältesten Leute nicht, daß Moyencourt von seiner Herrschaft bewohnt worden sey; sie lebte seit undenklichen Zeiten auf Chateau Mussard in der Bretagne und ließ einen in den Unruhen der Fronde zum Invaliden geschossenen Diener unter dem stolz klingenden Titel eines Seneschal auf dem entlegenen Gute hausen. Dieser Seneschall von Moyencourt, Adhemar

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