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Na prost!

Paul Scheerbart Na prost! Phantastischer Königsroman O Polizeistaat, Deinem Genie Verdankt die Welt die Graphologie Und die köstliche Physiognomik. Lichtenberg Meinem verhaßten Richard Dehmel «Die Erde ist längst entzwei!» Diesen großen Satz ruft wehmütig der kühne Brüllmeyer in die achtkantige Flasche hinein. Mit einem unvergleichlichen Aufschrei, in dem Wut und Freude und Schreck und Beklemmung miteinander tanzen, springen Passko und Kusander in die Höhe. «Ist sie wirklich entzwei?» «Wir haben ja Nichts gehört!» «Das ist eine Gemeinheit!» «Das ist ja großartig!» So und so ähnlich schreien sich die Drei an; die Wände der achtkantigen Flasche dröhnen. Und dann wird getrunken! Meerblauer Narrenwein wird getrunken! «Na prost!» «Es lebe die Erde, die längst entzwei ist!» * * * «Kinder!»bemerkt bedächtig der alte Kusander, «ich weiß gar nicht, wo mir mein Kopf steht. Ich weiß nur, daß ich mich an Verschiedenes nicht mehr erinnere; wir waren zuletzt sehr stark bezecht.» «Natürlich!» erwidert lebhaft der Passko. «Jetzt nimm dich aber ein bißchen zusammen. Du weißt doch, daß wir auf Sumatra aufgestiegen sind.» «Mir ist ganz dösig!» sagt darauf der alte Kusander. «Wie sind wir denn bloß nach Sumatra gekommen?» «Nanu?» donnert nun der kühne Brüllmeyer los, «du hast doch nicht deinen Verstand verloren? Mensch, was machst du für Sachen? Weißt du, daß wir vor acht Tagen noch im alten

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