Chapter

I. Teil

Zwei stark angetrunkene Masken, Pierrots in schmutzigen, zerrissenen Kostümen, an denen der Straßenkot sichtbare Spuren hinterlassen hatte, taumelten durch die Rue de Rambuteau in Paris. Der Ältere, in einem gelben Nankingkostüm, gröhlte mit überschnappender, manchmal versagender Stimme das Lied von Marlborough, der in den Krieg zieht, und schleifte seinen anscheinend sinnlos betrunkenen Begleiter am Arme nach. An der Ecke des Boulevards Sebastopol standen zwei Stadtsergeanten in ihren blauen Fräcken und Dreispitzen und beobachteten, die Hände auf dem Rücken, mit mehr persönlicher denn dienstlicher Anteilnahme die seltsame Gruppe. Soeben entglitt der Betrunkene den Händen seines Begleiters und lag wie ein Klotz auf dem Asphalt. Der gelbe Pierrot machte verzweifelte Anstrengungen, das leblose Maskenbündel hochzuziehen, schließlich wischte er sich den Schweiß unter der spitzen, blaurotgestreiften Clownsmütze ab und ließ resigniert die Arme sinken. Die Polizisten kamen lachend näher. »Ich bin nicht voll, Messieurs, ich bin ganz nüchtern!« stammelte der Pierrot. »Aber – – der – – der – da – – hat einen auf die Lampe gegossen.« »Es könnten auch mehrere gewesen sein« erwiderte der eine Stadtsergeant grinsend. »Der hat genug, und auch Du, mein Freund, – Du solltest Dich in die Klappe legen. Du hast's genau so nötig – – – wie der da – –!« »Ich bin aber noch lange nicht voll, ich bin

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