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Carnevalsfest-Bericht

Mündlich erstattet am Stammtisch. Ick bin im Jrunde keen Verjnügling, denn ick bin über die Jahre 'raus, wo man nich jenug Walzer kriejen kann. Aber dann und wann bin ick denn doch nich so, un denn halten mir keene zehn Pferde. Nämlich im Carneval, wenn dieser Prinz den höchsten Jrad erreicht hat, denn tanze ick jerne mal in den Tag hinein. Ick war also janz froh, wie ick jestern meinen ollen Freund Starkow treffe, der zu mir sagt: Muckenich, komme heute uf det Carnevalsfest in unser Stammlokal, nämlich in die lustige Beule, Du wirst Dir wie'n Schneekönig amüsiren, so wahr ick Maßmann heeße. Schön, sage ick, lieber Schnake, ick weeß zwar nich, wie sich Schneekönige amüsiren, aber wenn Du meenst, denn komme ick. Un so jing Schlaberg weg un sagt noch: Du wirst anjerissen kommen, Muckenich, denn wird's aber faul. Deine Frau lasse zu Hause, et sind Damen in Menge vorhanden, un Maske brauchst Du ooch nich. Et is zwar ne Maskerade, aber wer so was an hat, der hat Unanjenehmes zu erwarten, indem det Jehaue leicht in Thätlichkeiten ausartet, was persönlich verletzt. Un so trennten wir uns, nämlich Malkow un ick. Jejen Abend werfe ick mir also in Ballcostüm, det heeßt: ick bürste meine olle jelbe Weste, kloppe meinen Hut aus, hole meinen Leibrock vom Boden, lasse meine Frau zu Hause und jehe in die lustige Beule. Wie ick ankomme, dreht das Orchester schon den neuen Walzer aus Nanon, und

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