Zweites Buch. Englische Gerechtigkeit (Fortsetzung)
(Fortsetzung.) Dicht nebeneinander verfolgten Fräulein Potter und der glückstrahlende Arthur ihren Weg nach dem Gasthofe. Während dessen machte ihm das junge Mädchen eine Reihe vertraulicher Mitteilungen, die ihn sehr beglückten, weil sie ihm bewiesen, daß sie ihn schon jetzt als zu ihrer Familie gehörig betrachtete. Sie erzählte ihm, daß ihre Mutter, die sie nie gekannt hatte, einer jener alten virginischen Familien entstamme, die sich an den ersten Niederlassungen in Kentucky beteiligt hatten und dann im Jahre 1850, vom Goldfieber angesteckt, nach Kalifornien auswandern wollten. Als sie durch Texas reisten, wo damals die Lieblingsjagdgründe der Comanchen lagen, wurden sie von Indianern angefallen und die ganze Gesellschaft ward niedergemacht, mit Ausnahme von Idas Mutter, die noch ein Mädchen war, und eines englischen Jungen von fünfzehn oder sechzehn Jahren. Dieser Knabe rettete das Leben ihrer Mutter in so tapferer Weise, daß er um seines Mutes willen im ganzen Staat berühmt wurde, obgleich man dort an derartige Zusammenstöße und tödliche Kämpfe gewöhnt war. Trotz aller Verschiedenheit der Stellung und Erziehung liebte Idas Mutter ihren Retter und heiratete ihn; ihr Vermögen gab die Grundlage ab zu Sampson Potters späterm Reichtum. Sie starb an Idas Geburt, gerade als Potter auf den Tod verwundet von einem Kampf an der Grenze heimgebracht wurde. »Ich habe nur zwei nahe