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Vorwort zur ersten Auflage

Dass es mir bisher an Feinden gefehlt habe, wird niemand behaupten können. Die katholische Kirche hat mich in amtlichen Kundgebungen und in dicken Büchern als einen Erzketzer und Hauptführer der wider Gott anstürmenden Rotte gebrandmarkt, die evangelischen Orthodoxen haben sich auch in dieser Frage an ihre Rockschösse gehängt, und der liberale Protestantismus wird mir die an ihm geübte Kritik[1] niemals verzeihen. Die Konservativen verabscheuen mich als religiösen Revolutionär, die Liberalen als einen Gegner der parlamentarischen Regierungsform, als Militaristen, Monopolisten und Socialisten; die Socialdemokraten hassen in mir mit Recht den aristokratisch gesinnten Gegner alles demokratischen Nivellements, der speciell die socialdemokratischen Verirrungen so scharf mitgenommen hat.[2] Die mechanistisch und darwinistisch gesinnte Welt der Naturforscher hat sich von der zweiten Auflage meiner Schrift „Das Unbewusste vom Standpunkte der Physiologie und Descendenztheorie“ i. J. 1877 so schwer getroffen gefühlt, dass sie sich seitdem in grollendes Stillschweigen und Ignoriren gehüllt hat. Die Positivisten und Neukantianer, welche alle Metaphysik verwerfen und bekämpfen, sehen in dem Verfasser der Schrift über den „Neukantianismus u. s. w.“ einen der gefährlichsten Störer ihrer Cirkel; die vordarwinschen naturwissenschaftlichen Materialisten und die Nachfolger Feuerbachs hassen in

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