Die Föhre
Einsam auf umbuschter Halde, Wo der Strom sie grüßt von fern, Abgetrennt vom grünen Walde, Ragt die dunkle Föhre gern. Stolz und hoch will sie sich breiten In des Tages vollem Schein. Mit den Stürmen will sie streiten Kühn und herrlich und allein. Bei des Lenzwinds frommem Kosen Will sie selig-schauernd stehn, Ginstergold und wilde Rosen Blühn und glühn und welken sehn. Wenn des fernen Forstes Hänge Schweigen deckt und Nacht und Ruh', – Leise, leise Harfenklänge Rauscht sie dann dem Himmel zu.