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Erster Teil - Kapitel 1: Der »Franklin«

Aus zwei Gründen kann man die Freunde, von denen man sich anläßlich einer großen Reise trennt, nicht mehr wiedersehen: entweder kann man sich bei der Rückkehr nicht mehr wiederfinden oder es können die, welche die Reise unternommen haben, nicht mehr zurückkehren. Aber darum kümmerten sich die Matrosen des »Franklin« blutwenig, als sie am Morgen des 15. März 1875 die letzten Vorbereitungen zur Abfahrt trafen. An diesem Tage sollte nämlich der »Franklin«, Capitän John Branican, den Hafen von San-Diego (Californien) verlassen und eine Fahrt durch die nördlichen Theile des Stillen Oceans antreten. Der »Franklin«, ein Dreimaster, war ein prächtiges Schiff, das stolz, mit etwas vorgebeugtem Takelwerke, die Fluthen durchschnitt, und der tüchtigste Vertreter jener modernen und eleganten Klipper, deren sich Nordamerika mit so großem Vortheile bedient und die es in der Schnelligkeit mit den besten Dampfern seiner Handelsflotte aufnehmen. Der »Franklin« war so tüchtig ausgerüstet und wurde so wacker befehligt, daß keiner der Bemannung auf ein anderes Schiff gegangen wäre, nicht einmal unter Zusicherung einer höheren Löhnung. Alle traten mit jenem doppelten Vertrauen die Reise an, dessen Grundlage ein tüchtiges Schiff und ein ebenso tüchtiger Capitän bildet. Der »Franklin« hatte seine erste große Reise für das Haus William H. Andrew von San-Diego zu unternehmen, indem er amerikanische

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