Chapter

I. Die Überraschung.

Schweigend setzten sie also ihren Ritt bis zum Abend fort. Mit Sonnenuntergang erreichten sie einen verfallenen Rancho, der wie ein Vorposten am Rande des Weges stand; hier machten die Reiter auf einen Wink des Abenteurers Halt. Ein Mann trat aus dem Rancho, betrachtete sie eine Weile schweigend und ging dann wieder in das Haus zurück. Einige Minuten verstrichen; der Mann erschien von Neuem, diesmal kam er hinter dem Rancho hervor und führte zwei Pferde am Zügel. Diese Pferde waren gesattelt. Der Abenteurer und Dominique sprangen ab, nahmen die Alforjas und Pistolen, legten dieselben auf die frischen Pferde und schwangen sich in den Sattel. Da kehrte der Mann ein zweites Mal zurück und führte zwei andere Pferde für Loïck und Lopez herbei, dann ergriff er die Zügel der vier Pferde und entfernte sich, dieselben hinter sich herführend. »Vorwärts!« rief Don Jaime. Sie brachen auf. Der schweigsame und rasche Ritt begann von Neuem; die Nacht war finster, die Reiter glitten wie Gespenster in der Dunkelheit dahin. So ging es die ganze Nacht; gegen fünf Uhr Morgens wechselten sie abermals die Pferde in einem halb zerstörten Rancho; diese Männer schienen von Eisen zu sein; seit fünfzehn Stunden im Sattel, war noch keine Ermüdung an ihnen zu bemerken. Während dieses langen Rittes war kein Wort zwischen ihnen ausgetauscht worden. Gegen zehn Uhr Morgens sahen sie in den leuchtenden Strahlen

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