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Johann Paul Forster oder der zweifache Raubmörder

Johann Paul Forster oder der zweifache Raubmörder Tat und Tatbestand Zu Nürnberg, in der großen, sehr gangbaren Königsstraße, wohnte im eigenen Haus Christoph Bäumler, ein achtbarer Bürger, der das dort so genannte Geschäft der Großpfragnerei betrieb, das im Handel mit Mehl, Hülsenfrüchten, Kerzen und dergleichen besteht, womit zugleich das Recht einer Branntweinschenke verbunden ist. Er war erst seit einigen Wochen Witwer und hatte nur eine Magd, Anna Katharina Schütz, bei sich, mit der er sein Haus ganz allein bewohnte. Er stand im Ruf eines sehr wohlhabenden Mannes. Bäumler pflegte seinen Laden schon sehr früh, um fünf Uhr, zu öffnen. Es fiel daher am Donnerstag, dem 21. September 1820, den Nachbarn befremdend auf, als morgens sechs Uhr und auch noch später dieser Laden verschlossen blieb. Neugier und Besorgnis versammelte allmählich mehrere Personen vor dem Haus. Man läutete, doch niemand regte sich. Endlich stiegen einige Männer nach erhaltener Polizeierlaubnis auf einer Leiter in das erste Stockwerk ein. Hier fielen ihnen sogleich die weit offenen Türen der Stube und Kammer, ein aus der Kommode herausgezogenes Schubfach, geöffnete Kleiderschränke und andere Erscheinungen in die Augen, die sich beim ersten Blick als Spuren eines Raubes zu erkennen gaben. Man eilte die Treppe hinab in den Laden und sah hier in einer Ecke neben der Haustür den blutigen Leichnam der

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