Peter Benskin, Detektiv
Gedämpft durch den Dunst, der über der Weltstadt lag, drang von fernher das Lärmen der Citystraßen, durch die sich in nicht endendem Strom der Verkehr wälzte. In der kleinen Gasse aber, die zum Schauplatz des Endkampfes zwischen der Polizei und der Verbrecherbande des berüchtigten Crawley Martin werden sollte, mußte man sich auf dem flachen Lande glauben – so still und menschenleer war sie. Sie hatte bessere Zeiten gesehen; die mit Erkern überladenen Häuser gehörten einer Epoche an, in der vermögende Großkaufleute diese Zehn-Zimmer-Wohnungen bewohnen und auch bezahlen konnten. Jedes der Häuser konnte sich eines wenn auch heute verwilderten Gärtchens rühmen. Kleine schmale Treppen führten zu den Haustüren, an denen statt der modernen elektrischen Klingeln noch altmodische, typisch englische Klopfer angebracht waren. An einer Ecke dieser Gasse musterte Inspektor Henslow noch einmal sein Überfallkommando. Als eine ferne Kirchturmuhr zum Schlag ausholte, warf er einen vergleichenden Blick auf seine Armbanduhr. »Viertel nach elf, sagte er leise. »Martin ist schon vor einer Stunde hinein und dürfte sich jetzt einigermaßen sicher fühlen. Wissen Sie bestimmt, Brooks, daß er es war, der vorhin hineinging?« »Jawohl, Sir«, gab der Gefragte zurück. »Seit er die ›Three Crowns‹ verlassen hat, haben wir ihn nicht ein einziges Mal aus den Augen gelassen. Saunders und Randall begleiteten ihn,