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In Petersburg. – Erste Reise nach Westeuropa.

Besuch der Petersburger Universität. – Verbesserung der Orographie und Kartographie Nordasiens. – Russische geographische Forscher jener Zeit. – Pläne zu arktischen Unternehmungen. – Glaziale Studien in Finnland. – Aufgabe der wissenschaftlichen Laufbahn aus sozialen Gründen. Im Frühherbst des Jahres 1867 hatten wir, d. h. mein Bruder mit seiner Familie und ich, unsern Wohnsitz in Petersburg genommen. Ich wurde akademischer Bürger der Petersburger Universität und saß in den Hörsälen neben meist viel jüngeren Leuten als ich selbst. Was ich vor fünf Jahren so sehr ersehnt hatte, das war nun erreicht: ich konnte mich ganz dem Studium widmen. Da ich der Anschauung huldigte, eine gründliche Ausbildung in Mathematik sei die einzige zuverlässige Grundlage für alle spätere wissenschaftliche Arbeit, so schloß ich mich der mathematischen Abteilung der physikalisch-mathematischen Fakultät an. Mein Bruder trat in die Militärische Akademie für Rechtswissenschaft, während ich den Militärdienst gänzlich verließ, zum großen Mißvergnügen meines Vaters, dem schon der Anblick einer Zivilkleidung verhaßt war. Beide waren wir jetzt völlig auf uns selbst angewiesen. Universitätsstudium und wissenschaftliches Arbeiten füllten während der nächsten fünf Jahre meine ganze Zeit aus. Natürlich hat ein Student der Mathematik sehr viel zu tun, aber meine frühere Beschäftigung mit höherer Mathematik machte

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