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Vorwort

Der Mann, dessen köstliche Seegeschichten die ›Rheinische Hausbücherei‹ der Vergessenheit entreißen will, hat sich, auch von seinen poetischen Leistungen abgesehen, ein volles Anrecht auf die Dankbarkeit der Gegenwart erworben, deren stolzeste Errungenschaft eben der Ausbau einer mächtigen deutschen Kriegsflotte ist. Als im Schicksalsjahre 1848 die besten Patrioten nach der alten Krönungsstadt am Main strömten, um als Vertrauensmänner und Beauftragte ihres Volks das Elend der Bundesverfassung zu beseitigen und eine würdigere politische Daseinsform für eine so ehrenreiche und große Nation zu finden, empfand man nichts so schmerzlich als die völlige Ohnmacht des Vaterlands zur See. Grade die Freiheitskämpfer jener Tage, die Herwegh und Freiligrath, hatten in schwungvollen Versen daran erinnert, daß noch aus der Hansa Zeiten deutsche Helden auf dem Grunde des völkerbefreienden Meeres schliefen und hatten im Traume ein deutsches Geschwader erblickt, von dessen Masten viel tausend Wimpel in den geliebten schwarz-rot-goldenen Farben wehten. Mit deutscher Gründlichkeit beschäftigten sich fortan die Tagesblätter, die Zeitschriften und zahlreiche Flugschriften in kurzen und langen Darlegungen mit der Lücke in der deutschen Wehrrüstung. Zugleich bemerkte man mit Erstaunen, daß die heimische Handelsflotte, die so völlig des militärischen Schutzes entbehrte, an Stärke nur hinter der Flagge

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