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Erster Band - Einleitung

Einleitung. Gegen Ende des Monats December 1838 sah man (und wahrscheinlich sieht man noch jetzt) in der Straße St. Louis im Marais ein bescheidenes Kaffeehaus, Café Lebœuf genannt, dem alten Hôtel Orbesson gegenüber, einem weitläufigen und düstern Gebäude, das zum Vermiethen ausgestellt, nachdem es mehrere Generationen hindurch von einer alten richterlichen Familie bewohnt gewesen war. Sein letzter Eigenthümer, der Präsident d'Orbesson, war wenige Monate nach der Restauration gestorben. Im Monat October 1838 verschwanden die Anschlagzettel. Ein alter Portier, der Hüter des Hôtels, verließ es und ein Miethsmann nahm von dem finstern Gebäude Besitz, das zwei Etagen hoch zwischen Garten und Hofraum lag. Eine große von Würmern zerfressene Thüre, an deren Seiten zwei zu Gesindewohnungen dienende Pavillons sich anschlossen, ging nach der Straße heraus. Obgleich bewohnt, schien das Hôtel Orbesson doch ebenso verödet, ebenso einsam wie zuvor. Dichtes Gras wuchs noch immer auf der Schwelle der Eingangsthüre, welche sich seit dem Einzuge des gegenwärtigen Miethmannes, des Obersten Ulrich, noch nie geöffnet hatte. In den volkreichen oder vornehmen Stadtvierteln von Paris ist man gegen die Klatschereien oder die Neugier der Nachbarn so ziemlich geschützt. Jedermann ist viel zu sehr mit seinen Arbeiten oder seinen Vergnügungen beschäftigt, um eine kostbare Zeit über jene fabelhaften

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