Vorwort des Verfassers
Ich versprach meinen Kindern, ihnen ein Buch zu schreiben – eine etwas voreilige Zusage, denn ich hatte nie zuvor überlegt, ob ich auch Wort halten könnte. Als ich sie fragte, was für eine Schrift ihnen am liebsten wäre, gaben sie mir zur Antwort, sie wünschten daß ich den »Schweizer Robinson,« der ein besonderes Interesse für sie hatte und nicht zur Vollendung kam, fortsetzen möchte. Ich ließ mir das Werk bringen und las es. Der ursprünglich deutsche Text war in's Französische und aus dem Französischen in's Englische übertragen worden – ein unzweifelhafter Beweis seines Werthes als Kinderunterhaltungsschrift. Ich fand indeß Schwierigkeiten, die ich nicht zu überwinden vermochte und die mich zu dem Entschluß brachten, das Werkchen nicht fortzusetzen, sondern ein anderes in dem gleichen Style zu schreiben, was ich hier bemerken muß, mehr um die Beschuldigung eines Plagiats von mir abzulehnen, als weil ich die erwähnte Schrift herabzusetzen beabsichtige. Ich habe bereits zugegeben, daß sie sehr unterhaltlich ist, muß übrigens doch bemerken, daß sie sich nicht an die Wahrscheinlichkeit oder auch nur an die Möglichkeit hält, und dieß sollte doch stets bei einem Buche der Fall seyn, das für Kinder geschrieben ist. Ich übergehe die nautischen Kenntnisse oder vielmehr den Mangel derselben von Seiten des Verfassers, der an Bord seines Wracks Unmöglichkeit vorkommen läßt, da dies eben