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Das Gut und die Familie

Das Gut und die Familie Die Kuestenlinie des suedlichen Norwegen ist haeufig unterbrochen. Daran sind die Berge und die Fluesse schuld. Das Gebirge laeuft in Huegel und Landzungen aus, denen oft Inseln vorgelagert sind; die Stroeme haben Taeler gegraben und muenden in Buchten. In solch einer Bucht, dem "Kroken", lag das Gehoeft. Urspruenglich hiess der Hof Krokskog, woraus die daenischen Beamten in ihren Protokollen "Krogskov" machten; jetzt heisst er Krogskog. Die Besitzer nannten sich einstmals Kroken; Anders oder Hans Kroken, das waren die Hauptnamen. Spaeter nannten sie sich Krogh, der General vom Geniekorps sogar von Krogh. Jetzt heissen sie recht und schlecht Krog. Alle Leute, die auf den kleinen Dampfern von oder nach der nahen Stadt hier vorbeikamen und an der Landungsbruecke unterhalb der Kapelle anlegten, wussten davon zu erzaehlen, wie behaglich und traulich geborgen Krogskog doch dalaege. Die Berge am Horizont nahmen sich grossartig aus; hier vorn aber waren sie niedriger. Zwischen zwei vorspringenden, bewaldeten, langgestreckten Huegelruecken lag der Hof. So dicht draengten sich die Haeuser an die Anhoehe zur Rechten, dass es den Dampferpassagieren vorkam, als koenne man vom Dach des Hauses auf den Huegel hinueberspringen; der Westwind fand hier keinen Einlass; wie beim Versteckspiel konnte man zu ihm sagen: "Ein Haus weiter!" Das gleiche konnte man auch zum Nord-

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