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Die Fettleibigkeit und ihre Folgen

Welch unerwarteter Schicksalsschlag! Ein so kräftig und wohl aussehender Mann im besten Lebensalter!“ So mag wohl schon mancher Leser ausgerufen haben, wenn ihm die Traueranzeige geworden, daß der Tod plötzlich einen seiner Bekannten hingerafft hat. welcher, auf der Höhe des Lebens stehend, sich eines ungetrübten Wohlbefindens zu erfreuen schien und an dem Nichts auffiel, als daß er seit Jahren sehr – stark fettleibig geworden. Ist doch der Laie gewohnt, Fettleibigkeit für ein Zeichen von Gesundheitsfülle anzusehen, und freut sich mancher Mann, der sich im Laufe der Jahre ein Fettbäuchlein angemästet hat, wie stattlich wohl er nun aussehe! Allerdings, in gewissen Grenzen ist die Ansammlung von Fett im Organismus für diesen von unbestreitbarem Nutzen. Das Fett verleiht dem Körper die nöthige Geschmeidigkeit, es giebt den Formen die den Schönheitsbegriffen entsprechende Füllung und Rundung, es schützt durch seine elastische Beschaffenheit die von ihm umhüllten Organe vor Stoß und Druck von außen; es wahrt endlich als schlechter Wärmeleiter wichtige innere Körpertheile vor Abkühlung. Hat jedoch die Fettansammlung einen die Norm bedeutend überschreitenden Punkt erreicht, dann wird sie zu einem krankhaften Zustande, welcher nicht nur die Schönheit beeinträchtigt, sondern das Leben in mehrfacher Richtung geradezu gefährdet. Dann kommt es nicht selten zu dem oben angedeuteten

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