Chapter

Mantrap

Der Strom schoß zwischen den buckligen Felsen hindurch, und Ralph hatte das Gefühl, daß seine heißen Finger etwas Hartes, Schlüpfriges berühren würden, wenn er dieses schwellende Glatt anfaßte, das dahinfloß wie polierte Bronze. Aber jenseits der gefahrdrohenden Enge wirbelten zwischen den halb unter Gischt begrabenen Felsen hundert Strudel in dem schäumenden, außer sich geratenen Fluß. Ralph war die ganze lange Tragstrecke unter seiner Last fast besinnungslos vorwärtsgetaumelt, und jetzt, während des angestrengten Paddelns, hielt er besorgte Ausschau nach den Trichtern des Geisterkatarakts, spähte immer wieder rückwärts, ob der Mann, der ihn und das Mädchen verfolgte, hinter ihnen her war. Er war froh, daß er es geschafft hatte. Das Boot war bei den berühmten Stromschnellen angelangt, die Uferfelsen flogen an seinen Blicken vorbei, und er merkte, daß es mit der Geschwindigkeit eines Flugzeugs in den Maëlstrom ging. Der Indianer im Bug war aufgesprungen und wies mit dem Paddelruder auf die einzige sichere Fahrtrinne durch das Rasen der brandenden Wassermassen. Plötzlich waren sie in dem ruhigen Wasser hinter den Schnellen, und erleichtert atmete Ralph über dem erhobenen Ruder auf, so daß das Mädchen sich überrascht umblickte und der Indianer zu kichern begann. Es entstand ein heiliger Augenblick der Ruhe. Aber noch immer drohte die Möglichkeit, daß der aufgebrachte Mann hinter

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