Chapter

Vorwort des Erzählers

Es kam so. Ich gab mich eben wachem Träumen hin und stellte mit mir selbst eine akademische Erörterung darüber an, ob die Nachfrage das Angebot schaffe oder ob das Angebot die Nachfrage hervorrufe – eine schwierige Frage in allen Debattierklubs der Welt. Und ich war ihrer Lösung nur wenig näher gekommen, als sie sich plötzlich in bemerkenswerter und auffallender Weise selber löste. Es schien mir, als ob ich über das dumpfe Rollen und Donnern der riesigen Druckpresse hinaus, weit drüben in einer gewissen Straße New-Yorks, das Wort »Manuskript« in ein Telephon rufen hörte. »Manuskript« tönte es im Zimmer des Geschäftsführers nach, wo zwischen Haufen beschmutzter, feuchter, nach Druckerschwärze riechender Papiere der große Potentat saß. »Manuskript!« schrie er in sein Telephon und fügte etwas hinzu, das wie eine Bitte – aber es war keine – zum Redakteur hinklang, der viele Meilen entfernt war. »Manuskript,« schrie der Redakteur durch sein Telephon zurück – »nein, das ist noch nicht eingetroffen, wird aber die nächsten Tage anlangen.« Und »Manuskript« schrieb er dreitausend englische Meilen über die kalten, weiten Wasserwüsten des atlantischen Ozeans an einen Mann, der auf einem Landsitz in einem ruhevollen Garten in einem Dorfe am Fuße der dunkeln Berge wohnte, welche die Grafschaft Kork von Limerik trennen und zu dessen Füßen Spensers »liebliche Mulla« vorbeifloß. Und das Wort

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