Eine Aufgabe Gut Erledigt
Das Vogelhaus war im Wind vom Apfelbaum gefallen.
Es machte einen kleinen traurigen Klang auf dem Weg. Die Samen verstreuten sich. Das kleine Dach war an einer Seite gerissen.
Großvater schaute aus dem Fenster und seufzte.
„Ich repariere es morgen", sagte er. „Oder übermorgen. Mein Rücken tut heute weh."
Lina war fünf. Sie hatte den ganzen Sommer die Vögel an diesem Vogelhaus beobachtet. Sie kannte den dicken grauen. Sie kannte den braunen mit dem weißen Fleck am Kopf. Sie kannte die Familie der Finken, die um vier Uhr kam.
Lina hatte einen Plan.
Sie holte den kleinen Holzhocker unter dem Küchentisch.
Sie holte die Rolle Gartendraht aus dem Schuppen, den grünen, den Großvater „den immer-nützlichen Draht" nannte.
Sie holte den Schraubenzieher. Den kleinen, mit dem blauen Griff.
Sie ging zum Apfelbaum.
Das Vogelhaus lag auf dem Weg und sah verlegen aus. Lina hob es auf. Das Dach war ein bisschen gerissen. Sie überlegte.
Sie holte Großvaters alte Rolle braunes Klebeband, das starke, aus der Werkstatt.
Sie kletterte auf den Hocker, ganz langsam, und hielt sich am Stamm des Apfelbaums fest. Sie benutzte den Draht, um die Oberseite des Vogelhauses wieder am Ast festzuwickeln. Sie wickelte den Draht rundherum, so wie sie es bei Großvater gesehen hatte.
Sie klebte das Dach. Das Klebeband hielt.
Sie füllte das Futterschälchen aus dem Sack im Schuppen.
Sie kletterte vom