Chapter

I.

Das »Herein« des Gastes, vor dem sich der Pikkolo sowieso schon ein wenig ängstigte, klang so laut und energisch, daß der Kleine fast ins Zimmer fiel. Der Pikkolo sprach kein Deutsch, was ihn erst recht verlegen machte. Er stammelte unter vielen Gesten: » Gospoda, avtomobil tuka!« » Dobré, dobré!« rief Friedrich Franz, zum Ausgehen bereit. Der Pikkolo verschwand. Friedrich Franz warf durchs Fenster noch einen Blick auf den klaren, hellblauen Himmel, der einen guten Jagdtag verhieß, griff zur Büchse und lächelte in sich hinein. Gestern abend nach dem Festessen hatte es ein gewaltiges Trinken gegeben. Die Mazedonier hatten dem Deutschen dadurch offenbar gefallen wollen. Infolge des Trinkens war es zu ungewöhnlichen Offenherzigkeiten gekommen. Peter Karakinow hatte ihn in eine Ecke gezogen und mit ein wenig schwerer Zunge zu erklären versucht, es sei doch noch nicht so ganz sicher, ob das Auto für den Jagdausflug heute zur Verfügung stehen würde. Es sei in der Nacht, so gegen Morgen, mit seiner Hilfe zuvor noch ein dringendes Geschäft zu erledigen, von dem man nicht voraussagen könne, wieviel Zeit es in Anspruch nähme. Auch handle es sich um eine nicht ganz einfache Arbeit, die den Chauffeur vielleicht etwas überanstrenge. Weitere Andeutungen, wenn sie auch mit einiger Zurückhaltung gemacht wurden, ließen Friedrich Franz vermuten, es handle sich darum, einen mazedonischen Feind

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