Erster Teil
Der Detektivschriftsteller Maurice Lebrun sank auf den Kaffeehaussessel, prustend wie ein Seehund. Endlich! Eine Woche hindurch hatte er sich von der Menschheit abgesperrt. Eine Woche hindurch hatte er kaum einen Bissen gegessen. Eine Woche hindurch hatte sich seine Hand bewegt, über weiße Papierbogen, gelbe Papierbogen, blaue Papierbogen und grüne Papierbogen, je nach der koloristischen Inspiration des Hotelpikkolos, in dem Augenblick, in dem er in die Papierhandlung geschickt wurde. Er hatte geschrieben und geschrieben, bis die Bewegung seiner Hand über die vielfarbigen Papierbogen in seinem Gehirn ein Gefühl der Seekrankheit erzeugt hatte und sein inneres Gesichtsfeld wie mit schwarzen Strichen liniiert war. Jetzt war er endlich fertig, bis auf einige abschließende Zeilen. Aber auch diese standen klar vor seinem inneren Blick: Renard Lepin lächelte und drückte auf einen unsichtbaren Knopf. Sofort öffnete sich eine Luke im Fußboden, und durch diese Luke wurde langsam ein Mann hinaufgeschoben. Er war an Händen und Füßen gebunden; seine Augen rollten wild. »Meine Herren,« sagte Renard Lepin, »darf ich Ihnen den Gentleman vorstellen, der drei Wochen lang dem Polizeikorps dieses Landes getrotzt hat?« An den Verbrecher gewendet rief er: »Haha, mein Freund! Du glaubtest dich gewiß schon sicher! Aber du hattest die Rechnung ohne den Wirt gemacht, hein? Du hattest die Polizei