Chapter

Zweiter Teil

Man hatte drei Zimmer eingerichtet, davon ein sehr großes, in welchem sonst das Ehrenbett gestanden, für die Marschallin. Die Dienerinnen brachten mich in das mir bestimmte und ich fand da meine beiden Zofen mit Kleidern. Ich trocknete mich, wechselte sehr rasch die Wäsche und die Kleider und entließ sie dann, weil ich die Wohnung Philipps ausfindig machen wollte. Sobald ich allein was-, ging ich hinaus in die Galerie und bis an die Treppe; von da wollte ich mich links wenden, als sich mir ein unerwartetes Hindernis darbot, ein dichtes Gitter wie in einem Kloster, das einzige Neue in dem Hause, mit vortrefflichen Schlössern. »Philipp sagte wohl, daß er im Gefängnis sey«, dachte ich bei mit. Wie sehr ich mich bemühte, das Gitter blieb unübersteiglich und der Korridor nach dieser Seite bin verschlossen. Ich mußte umkehren. Peguilhin war fort, ich fürchtete Niemanden mehr und nahm mir vor, meine Nachforschungen später wieder aufzunehmen. Meine Mutter und Frau von Basté, zu denen ich ging, jammerten. Sie fürchteten sich vor Dupont Seine großen Augen und sein raues Äußere kamen ihnen grausam vor; sie glaubten in einer Räuberhöhle zu seyn und die albernen Zofen bestärkten sie darin. »Ach, warum haben wir Peguilhin fortgelassen!«rief meine Mutter aus. »Nun sind wir ohne alle Vertheidigung.« »Sind unsere Leute nicht zu rechnen?«fragte ich. »Die wird man uns nehmen!« »Das glaube ich

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