Chapter

I.

Die marmorne Standuhr auf dem Kamin tickte laut und geschäftig in die Stille. Sacht knisterte der eilende Gänsekiel. Im gelben Schein der Moderateur-Lampe beugte sich der dunkle Kopf des Schreibenden über das Papier. Die blauen Augen sprühten, die feinen Nasenflügel bebten in Schaffensinbrunst. Plötzlich schleuderte er den Kiel auf die Tischplatte, griff die Zigarre vom Aschenbecher, stieß den großen, bequemen Arbeitssessel zurück, erhob sich, reckte den schlanken Körper zu seiner biegsamen Stattlichkeit auf und schritt mit gedankenkrauser Stirn durchs Zimmer. Er mußte die Szene noch einmal scharf durchdenken. Dieser Ulrich von Hutten sollte das Sprachrohr werden für sein geheimstes Planen und Sehnen, sollte all diesem einst nebelhaften, jetzt immer sonnenheller tagenden Ahnen Worte geben, das ihn bedrängte seit seinen jungen Tagen. Seit jener bitter-trotzigen Zeit, da er mit den Lehrern der Handelsschule zu Leipzig den täglichen Guerillakrieg geführt hatte. Langsam ging der Mann durch das geräumige Gemach. Plötzlich wandte er sich einem der Regale zu, die mit Büchern, Broschüren, kostbaren Folianten, altertümlichen Papyros überladen, an drei Wänden des Zimmers zur Decke emporstrebten. Diese wuchtige Bibliothek gab dem ganzen Raume das strenge Gepräge ernster Wissenschaftlichkeit. Er stöberte unter einem Pack wohlgeordneter loser Papiere und zog ein dickes Heft hervor. Der

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.