Chapter

Phöbes Besuch

Wo kein offener Krieg ist, kann es auch keine Versöhnung geben. Eine Schlacht muß stattfinden, eine brave tobende Schlacht, mit wehenden Wimpeln und brüllenden Kanonen, ehe für friedliche Unterhandlungen und enthusiastische Händedrücke Raum ist. Vielleicht verdankt die Einigkeit zwischen Frankreich und England ihre größte Stärke der Erinnerung an vergangene Kämpfe und Niederlagen. Wir haben einander gehaßt und geliebt, und haben’s abgemacht, wie man gewöhnlich sagt, und können es nun wohl über uns gewinnen, einander in die Arme zu fallen und ewige Freundschaft, unvergängliche Brüderschaft zu geloben. Wir wollen hoffen, wenn das nordamerikanische Yankeethum dezimiert hat und dezimiert ist, wird sich der aufbrausende Jonathan auch feinem südlichen Bruder, Verzeihung gewährend und nehmend, an die Brust werfen. Alicia Audley und ihres Vaters hübsche Frau hatten in dem großen alten Herrenhause Raum genug, um mit Behaglichkeit ihrem Mißfallen nachzuhängen. Mylady hatte, wie wir wissen, ihre eigenen Appartements -— üppige Gemächer, worin alle nur denkbaren Luxusartikel zur Bequemlichkeit für die Inhaberin aufgehäuft waren. Alicia hatte ihre eigenen Zimmer in einem andern Theile des großen Hauses. Sie hatte ihre Lieblingsstute, ihren Neufundländer Hund und ihre Zeichnungsmaterialien, und sie bereitete sich damit erträgliches Glück. Ganz glücklich war sie nicht, dieses offene,

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.