Chapter

Eine Weihnachtsgeschichte

Eine Weihnachtsgeschichte. Ueber Haarkräusler ist schon viel geschrieben worden, aber lange nicht genug. Dem Beobachter eröffnen sich immer neue Seiten an diesem Künstlergeschlechte. Man muß nur beim Rasirtwerden und der sonstigen Behandlung, welcher man in Barbierstuben ausgesetzt wird, die Augen offen halten. Ja, wenn man ein fauler Mensch ist, der gleich gut schläft, wenn ihm der Friseur auf dem Kopfe herumkrabbelt und die Haare schneidet, da sieht man freilich nichts. Es giebt Barbiere, betreffs deren man ein eidesstättiges Affidavit abgeben könnte, daß sie irgend einmal, wo nicht heute, so doch morgen, ein Unheil anrichten. Und diese Künstler muß man wohl im Auge behalten. Wir kennen Einen, der ein Gewaltmensch schlimmster Sorte ist. O, er möge sich's gesagt sein lassen, daß das Gesetz für Körperverletzungen mit bleibender Verunstaltung schwere Strafen kennt. Möge er die Seife nicht mit der Faust auftragen, die irgendwo eine harte Haut hat, welche er längst hätte beseitigen lassen sollen. Möge er nicht sein Knie gegen den Schoos seines Opfers stemmen, um dasselbe an der Gurgel zu drosseln, damit die Gesichtshaut die gewünschte Straffheit erlange. Möge er nicht in unerhörter Verzückung unablässig mit der Zunge schnalzen während der schrecklichen Procedur, da sich doch niemand in der Absicht rasiren läßt, einem verblendeten und grausamen Individuum damit Wonneschauer zu

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.