Chapter

Erstes Kapitel

Warum die Dorfleute aufhören zu arbeiten und die Glocken läuten. – Eine Wiege im Schloß und ein kleines, schwarzes Etwas am Lagerfeuer. – Von kläffenden Hunden, einem vornehmen Besuche, und warum der Fürst in seiner Arbeit gestört wird. – Hanna sagt: »Die lehrt's euch!« – Babi schneidert Hemdlein. Draußen lag die Heide im Herbstnebel. An ihrem Rande sammelten die Dorfleute auf den feuchtdampfenden Äckern das Letzte, was noch nicht eingeheimst war an Rüben, Welschkorn und Kraut. Ein scharfer Wind wehte dann und wann aus Osten, und die Leute hauchten sich in die kalten Hände und sahen nach dem Stand der Sonne, ob es noch nicht bald Feierabendzeit sei. Da plötzlich, zu ganz ungewohnter Stunde, schlug die Glocke vom nahen Dorfkirchlein an, fest, scharf, ein-, zwei-, dreimal. Die Leute richteten sich jäh auf und horchten. Es war dies ein Zeichen, wenn irgend etwas Absonderliches geschehen war. Nun folgte Schlag auf Schlag, und niemand arbeitete mehr weiter. Als aber nach einundzwanzig Schlägen und einer kurzen Pause die zweite Glocke einsetzte und nun über das ganze Tal und die Heide hin ein feierliches Klingen sich ergoß, da wußten die Leute, daß droben im Schloß der langersehnte Erbe geboren war. Viele Jahre hatte man vergeblich gehofft, und nun war der da, dem einst das Fürstentum Alten-Leien gehören sollte. Nun wußte man doch auch wieder, wer künftig Herr im Ländchen war, und

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.