Chapter

Erstes Buch

Gegen Abend eines heitern Frühlingstages näherte sich ein junger Wanderer dem Ziel einer mehrtägigen Fußreise. Er erblickte in einiger Entfernung die Stadt, die am östlichen Rücken eines Waldgebirges, hoch über dem baumreichen Flußthale, recht wie eine beherrschende Residenz, gelegen war. Die Pracht alter Kirchenthürme fehlte zwar, desto erhabener nahmen sich die Gebirgsgipfel des nahen Hintergrundes aus; zumal auf dem höchsten derselben sich das Monument einer Riesengestalt gegen den glänzenden Abendhimmel dunkel abzeichnete. Indem nun bei diesem stolzen Anblicke der ermüdete Wanderer sich unwillkürlich streckte und seine Schritte beschleunigte, kam ihm der Abendgruß einer schweren Glocke entgegen. Dieser Klang, der ihn an die Kirche und an das Pfarrhaus seines Vaters erinnerte, stimmte ihn ernst, ja feierlich. Die Absicht seiner Reise fiel ihm jetzt, so nahe dem Ziele, schwerer auf das Herz, als er unterwegs sich damit getragen. Bald aber lächelte ihn die nächste Umgebung der Stadt, das ausgebreitete Thal mit Grün und Sonnenschein an; seine Rührung verlor sich mit dem schwärmerischen Blick über die Wiesen nach den nahen Dörfern und Hügeln. Seine Phantasie regte sich, die glänzende Stadt, die reizende Umgebung zu bevölkern. Er träumte seine Person, seine Morgen und Abende in dies anmuthige Weichbild hinein, wozu ein langer Sommer mit angemessenen Erwartungen vor ihm lag. Zu

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.