Chapter

I

Noch in Trauer um unsere Mutter, die im verflossenen Herbste verstorben war, waren Mascha, Sonja und ich auf dem Lande geblieben, um den ganzen Winter dort zu verbleiben. Mascha war unsere beste Freundin. In früheren Jahren als Gouvernante zu uns gekommen, hatte sie uns vollständig erzogen. Wir hingen alle zärtlich an ihr und ich kann mich nicht einmal mehr erinnern, wann meine Zuneigung für sie eigentlich ihren Anfang nahm. Sonja war meine jüngere Schwester. Der Winter ging düster und eintönig an unserm alten Hause zu Pokrowsky vorüber. Es war sehr kalt und der Wind stürmte so heftig, daß der Schnee bis über die Fenster herauf reichte, über denen stets Eisblumen lagen. Von Ausgehen oder Spazierenfahren konnte während des ganzen Winters nicht die Rede sein. Selten besuchte man uns und thaten einzelne unserer alten Bekannten dies je einmal, so brachten sie wenig Zerstreuung oder Freude in unser düsteres Heim. Es wurde nicht anders als flüsternd gesprochen, als fürchte man, die Ruhe irgend jemandes zu stören. Sie sahen sämtlich gleichmäßig traurig aus und manche fingen sogar an zu weinen, sobald sie mich und die kleine Sonja in ihrem schwarzen Gewändchen sahen. Alle im Hause befanden sich noch unter dem Eindrucke des traurigen Ereignisses. Mamas Zimmer blieb geschlossen und wenn ich abends beim Schlafengehen an demselben vorüberging, beschlich mich ein unangenehmes, drückendes

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.