Chapter

Kater-Poesie

Morgentöne Guten Morgen! schreit das Menschentier; Und mancher Schuft trinkt jetzt noch Bier. Guten Morgen! schreit auch der Tyrann; Früh fängt Er zu regieren an. An den Weltrand will ich heute gahn; Dort will ich einmal Fliegen fahn. Guten Morgen! schreit der Kriegersmann; Ach, der ist immerzu im Tran. Guten Morgen! schreit man dort und hier; Und meine Uhr schlägt schon halb vier. Und mancher Schuft trinkt jetzt noch Bier; Guten Morgen! schreit das Menschentier. Hopp! Hopp! Hopp! Hopp! Hopp! Hopp! Mein süßes Pferdchen! Hopp! Hopp! Hopp! Wo willst du hin? Über jene hohe Mauer? Ach, was kam dir in den Sinn? Hopp! Hopp! Hopp! Mein süßes Pferdchen! Hopp! Hopp! Hopp! Wo willst – Du – hin? Ich hab ein Auge... Ich hab ein Auge, das ist blau Mir gestern Abend geschlagen. Ich schrie fünfhundertmal »Au! Au!« Was wollt ich damit sagen? Ich weiß es heute selber nicht; Ich hab ein Heldenangesicht Delirium! Delirium! Ein Dékadencebild Alte Knaben sitzen auf den leersten Tonnen, Und die Nächte siegen über alle Sonnen. Hinten nagen unsichtbare weiße Mäuse An dem bös zerbeulten großen Hirngehäuse. Hör doch, wie die ganze Schädelhöhle quarrt! Ist die alte Rinde »wirklich« noch so hart? Alles geht zu Ende – auch der dickste Kopf Ach, die weißen Mäuse haben dich am Schopf! Glaubst du, Läuse sitzen bloß in deinem Puder? Nein, du bist ein unverschämtes dummes Luder, Und die Frechheit kommt in

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.